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Seit 1950

überraschend «anders»

Ein deutsches Requiem

Johannes Brahms

20. Oktober 2024, Tonhalle Zürich

«Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms’ deutsches Requiem zu stellen vermag!», lautete die begeisterte Reaktion des Musikkritikers Eduard Hanslik anlässlich der Uraufführung unter Brahms’ Leitung im Dom zu Bremen am Karfreitag 1868. Im Gegensatz zu anderen Totenmessen der Musikgeschichte stehen bei Brahms nicht die Verstorbenen und schon gar nicht der Erlösertod Christi – er wird namentlich nicht einmal erwähnt – im Zentrum des Werks. Vielmehr liegt das Augenmerk bei den vom Komponisten selbst ausgewählten Bibelstellen auf dem Trost der Lebenden und der universellen Behandlung der Themen Leben und Tod. So beginnt das «Deutsche Requiem» mit den Worten «Selig sind, die da Leid tragen», eingebettet in einen sanften und tröstenden Chor. Die Klammer um das Werk schliesst sich mit der musikalischen Wiederaufnahme des Anfangsthemas zu den Worten «Selig sind die Toten».

Nicht weniger klangschön und feierlich präsentierte sich die zu Beginn des Programms stehende 7. Sinfonie von Jean Sibelius. Sie gilt sowohl im Aufbau als auch in der Harmonik als ein Schlüsselwerk des Übergangs von der Spätromantik zur Moderne. Der harmonisch zunächst suchende Beginn der einsätzigen Sinfonie führt zum Schluss in ein Adagio in strahlendem C-Dur und bereitete damit wunderbar den Weg zum tröstenden Requiem.

Chor und Orgelwerke

Dupré, Widor, Fauré, Poulenc et altera

14. April 2024, Kirche Neumünster Zürich

  • Marcel Dupré - Quatre motets, op. 9
  • Charles-Marie Widor - Surrexit a Mortuis, op. 23 Nr. 3
  • Gabriel Fauré - Cantique de Jean Racine, op. 11
  • Fancis Poulenc - Litanies à la Vierge Noire
  • et altera

Mit dem Frühlingsprogramm nahm Sie der Oratorienchor Zürich mit nach Frankreich und drehte das Datum zurück in die Epoche der vierten Republik (1870 –1940). Die meisten Werke unseres Konzertes sind in dieser Zeit entstanden. Einiges geht zurück auf die lange Musiktradition an der Kirche St. Sulpice in Paris.

Te Deum, op. 66

Charles Villiers Stanford (1852 - 1924)

29. September 2023, Kirche St. Peter, Zürich
1. Oktober 2023, Kirche Fraumünster, Zürich

  • The Resurrection, op. 5
  • Irish Rhapsody Nr. 1, op. 78
  • Te Deum, op 66

Charles Villiers Stanford. Was für ein klingender Name! Mindestens so farbig und klingend wie der Name ist auch die Musik des irischen Komponisten.

Sein Name, wie auch seine Musik, sind im deutschsprachigen Raum fast komplett vergessen. Dies erstaunt neben der hohen musikalischen Qualität seines Schaffens auch deshalb, weil er Ende des 19. Jahrhunderts entscheidend zur Erneuerung der englischen Musik beigetragen hat.

Bei den aufgeführten Kompositionen handelte es sich um Werke aus unterschiedlichen Schaffensphasen. Das Hauptwerk des Konzerts bildete das grossangelegte «Te Deum» Op. 66 für Soli, Chor und Orchester, geschrieben 1897 zum 60-jährigen Thronjubiläum von Queen Victoria. Die Opulenz und Grandezza dieser Komposition stehen sinnbildlich für die Feierlichkeiten wie auch das das Lebensgefühl jener Epoche.

Lenz- und Liebeslieder / Eichendorff-Serenade

Hans Huber & Siegfried Strohbach

5. März 2023, Kirche St. Peter, Zürich

Mit einem musikalischen Frühlingsblumenstrauss begrüssten wir Sie zu unserem Konzert in der Kirche St. Peter in Zürich.

Ob in der Tonsprache des späten 19. Jahrhunderts mit Hans Huber oder des späten 20. Jahrhunderts mit Siegfried Strohbach, ging es in beiden Liederzyklen hoch romantisch zu und her.

Gemeinsam mit unseren beiden Pianistinnen stimmten wir uns voller Vorfreude auf den Frühling ein und liessen uns von Liebesliedern, vom Nachtzauber oder von den Hochzeitssängern beflügeln.

Elias

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

22. Oktober 2022, Tonhalle am See, Zürich

Der Name „Elias“ elektrisiert seit seiner Entstehung Scharen von Chorsingenden und Musikliebhaber:innen. Diese Tatsache ist nicht weiter verwunderlich, handelt es sich beim „Elias“ von Felix Mendelssohn doch um eines der begeisterndsten und dramatischsten Werke in der Geschichte des Oratoriums.

Die Beliebtheit des Werks gründet nicht nur auf der bewegten Lebens- und Wirkungsgeschichte des alttestamentlichen Propheten, sondern auch auf der grossartigen Verarbeitung des Stoffs durch Mendelssohn.

Paulus

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Das 200. Konzert des Oratorienchores

Der erst 25-jährige Komponist setzte sich persönlich intensiv mit der Figur des Paulus von Tarsus auseinander. In diesem Oratorien beschrieb er die Entwicklung des Christenverfolgers Saulus zum Missionar Paulus.

The Lord bless you and keep you

Chor- und Orgelwerke u.a. von Felix Mendelssohn, Charles Hubert, Gerald Finzi und John Rutter

Passionsoratorium

Carl Loewe (1796 - 1869) „Das Sühnopfer des neuen Bundes“

Mit dem Passionsoratorium «Das Sühnopfer des neuen Bundes» wagten wir uns auf unbekanntere Pfade in der Chorliteratur. Wenn überhaupt, ist der Komponist Carl Loewe heute fast nur durch seine zahlreichen Balladen bekannt. Diese erweiterte Form des Sololieds hat er sowohl als Komponist, wie auch als hervorragender Tenor im 19. Jahrhundert bekannt gemacht. 

Le Roi David

Arthur Honegger (1882 – 1955) «Le Roi David», ein symphonischer Psalm nach einem Drama von René Morax

«Le Roi David» ist wohl eines der bekanntesten und am häufigsten aufgeführten Oratorien des 20. Jahrhunderts. Es ist keine Überraschung, dass sich dieses Werk seit seiner Uraufführung im Juni 1921 einer derart grossen Beliebtheit erfreuen darf.

The Company of Heaven

Benjamin Britten (1913-1976)

Das Werk von Benjamin Britten zeigt, welche neuen Wege der Zürcher Oratorienchor unter dem musikalischen Leiter Stephan Fuchs beschreitet. The Company of Heaven von Benjamin Britten wurde in nur zwei Monaten im Auftrag der Britisch Broadcast Cooperation (BBC) für den Michaelistag 29. September 1937 komponiert und erstmals aufgeführt.

Konzerte mit dem Oratorienchor Zürich 1950 bis 2024

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Oratorienchor Zürich / c/o B. Rei


Im Ahorn 14
8125 Zollikerberg
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